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H0e Diorama

"Teufelszeche"


Auf dieser Seite zeige ich mein erstes Diorama im Maßstab 1:87, Spurweite H0e. Es handelt sich um ein Kohlebergwerk Epoche II-III im Frühsommer.

Bauphase

Ich verwendete als Unterbau ein massives Rahmengerüst aus 20 mm Fichtenholz. Darauf wurde ein Spantengerüst aus 10 mm Pappelsperrholz errichtet. Das Modul mißt 60 x 40 x 45 cm.

Auf den Spanten wurde das Trägermaterial für den Landschaftsbau (Alufliegengittergewebe) mit einem Tacker aufgebracht. Die Holzbrücke in der Mitte besteht aus zusammengeklebten Fichtenholzleisten. Das Bergwerk oben links wurde aus Polystyrol geformt und mit Gips modelliert. Der Lastenaufzug zwischen dem Lagerplatz und dem Bergwerk entstand im Eigenbau aus Holzleistchen und Messingprofilen. Der Wagen ist eine umgebaute Roco-H0e-Lore, wobei der Winkel mit 45° genau paßt.

Der Geländebau

Nun kam der eigentliche Geländebau. Auf das Alugewebe wurden zunächst Gipsbinden vollflächig aufgebracht. Anschließend wurde mit Modellgips modelliert (siehe Tipps). Das Foto entstammt einem früheren Bauzustand, die Rostfarbe an den Schienen habe ich später noch geändert (das war mir zuviel rot).

Das Ergebnis ist nun schon relativ naturnahe. Im obigen Bild sieht man in das Bergwerk hinein. Später wurde noch die Beleuchtung aktiviert (Miniglühlämpchen an den Holzverbauten) und ein paar Preiserleins ergänzt (wie schon gesagt, der Rost wurde noch adaptiert - siehe Fotos unten).

Nächste Fotos: Schrägaufzug (Selbstbau), Kran aus der Bastelkiste (uralter H0-Güterschuppenbausatz aus meiner Kindheit) - gealtert und mit Kette, Haken und Messingstreben gesupert, Strommast aus gebeizten Buchenrundhölzchen selbstgebaut, Stromleitungen mittels Kupferdraht simuliert. Der Baum links entstammt übrigens meiner eigenen Telefondraht-Baumschule (siehe Tipps)

Die nächsten Fotos: Die Holzbrücke im Bau und im Finish: nußbraun gebeizt und gealtert.

Nächstes Foto: Der Versuchsstollen samt Straßenbehelfsbrücke entstammt ebenfalls dem Selbstbau. Balsaholz, Holzleisten gebeizt und gealtert. Die Geländer kommen von Faller.

Für den Gewässerbau verwendete ich Gießharz auf Polyethylen-Basis aus dem Bastelladen. Das Fallerprodukt war mir zu teuer und das von mir verwendete Produkt trocknet auch schneller auf (Wellenstruktur kann schon nach 10-15 Minuten eingearbeitet werden). Außerdem handelt es sich um ein absolut transparentes Produkt (also nicht gelb wie andere Gießharze).

Die letzten Fotos zeigen das fertige Diorama mit Gewässernachbildung:


(C) 2001-03 Martin Bauer, 3500 Krems