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Bau einer N-Spur Kleinanlage


Im September 2003 fasste ich den Entschluss, die Anlage Mariental nicht mehr weiter zu bauen. Nachdem ich einen größeren Raum für mein Hobby im Keller erhalten hatte - kostete mich einige Überedungskünste und Zugeständnisse an meine Frau - habe ich beschlossen, stattdessen eine noch größere Anlage im Maßstab 1:87 zu bauen (Spur H0 und H0e). Damit ich aber das vorhandene N-Spur Material sinnvoll einsetzen kann, baute ich eine Anlage für meinen Sohn Oliver, der mittlerweile fast 6 Jahre alt ist und in den Bau voll integriert wurde.
 
Die Anlage wurde als absolute Kompaktanlage im Maßstab 1:160 konzipiert. Vorgegeben war bereits die Modulgröße von 100 x 60 cm (ein Modulteil der alten Marientalanlage). Weiters sollte die vorhandene Burgruine auf der Anlage Platz finden. Auch die bestehenden Bauwerke (Bahnhof, Wasserturm) sollten wenn möglich untergebracht werden.
  • Thema: Elektrifizierte Nebenbahn im Mittelgebirge
  • Spurweite/Maßstab: N/1:160
  • Größe: 100x60 cm
  • Epoche: V
  • Jahreszeit: Sommer
Entstehungsgeschichte:
 
In einem ersten Bauabschnitt wurde das Gelände aus Sperrholzspanten und Aludrahtgewebe geformt. Bevor die Gipsformen entstanden wurden das Schaltpult verdrahtet und alle Lötarbeiten durchgeführt. Die drei eingebauten Weichen wurden mit Unterflurantrieben von Conrad ausgestattet - ebenso die beiden Entkupplungsgleise.
 
Nun folgte die Geländemodellierung aus Modellgips sowie die farbliche Behandlung. Erstmals experimentierte ich mit Pulverfarben - der Gleisschotter erhielt damit eine wunderbare Patina.


(C) 2003 Martin Bauer, 3500 Krems