Die
Anlage wurde als Zimmer-Modul-Anlage konzipiert. Die insgesamt
sieben Module sind konsequent trenn- und zerlegbar (man lernt aus
Fehlern der Vergangenheit). Die Anlage stellt einen Teil der
Bergstrecke der Mariazellerbahn als Phantasielandschaft ohne
konkretes Vorbild dar. Künstlerische Freiheiten haben
sich die Erbauer dabei zur Genüge herausgenommen, z.B.
wurde die Hexenlochmühle kurzerhand ins niederösterreichische
Alpenvorland übersiedelt (die Schwarzwälder mögen
uns diesen Stilbruch bitte verzeihen). Da wir bei unserem
Familienurlaub im Schwarzwald von der Architektur so begeistert
waren, ergänzen noch zwei große Schwarzwaldhöfe
das Panorama der Bergstrecke.
Eine
zweigleisige H0-Paradestrecke führt rund um die Anlage,
allerdings großteils verdeckt. Zwei großzügige
Kehren sorgen für einen störungsfreien Betrieb der
maßstäblichen langen IC/EC-Wagen (Radius R3/R4
Roco). Somit fährt auch ein Taurus-geführter-Intercity
glaubhaft von einem Basistunnel in den anderen und taucht
nur hier und da kurz auf.
Den Bahnhof Kirchberg haben wir zu einer H0/H0e-Haltestelle mit Rollbockverkehr umfunktioniert. Der Bahnhof bildet den betrieblichen Mittelpunkt der Anlage.
Die Mariazellerbahn (MzB) kämpft sich über eine
Bergstrecke ihren Weg zum Bahnhof Gußwerk, vorbei am
Haltepunkt Kirchberg, hoch. Eine Holzverladestelle sorgt in Gußwerk
für etwas Güterverkehr mit Roll- und Rungenwagen.